
Kunst in Geretsried
Kunst ist in Geretsried an vielen Orten zu finden und Teil des Stadtbildes. Entdecken Sie Skulpturen, Brunnenfiguren, Wandgemälde und weitere Kunstwerke, die von der Geschichte der Stadt erzählen und ihre Plätze und Straßen prägen.
Kunst in der Stadt entdecken
Die Wasserträgerinnen | Künstler: Prof. Wilhelm Srb-Schlossbauer (1890 - 1972) Seit mehr als 60 Jahren prägen die Brunnenfiguren „Die Wasserträgerinnen“ den Karl-Lederer-Platz und gehören zu den besonderen Wahrzeichen Geretsrieds. Die vom sudetendeutschen Bildhauer Wilhelm Srb-Schloßbauer geschaffene Figurengruppe wird Nach einer schweren Beschädigung wurden die Figuren aufwendig restauriert. Zahlreiche Spenden von Privatpersonen, Vereinen und Heimatgruppen machten die Restaurierung möglich und trugen dazu bei, dieses bedeutende Stück Geretsrieder Stadtgeschichte zu erhalten. |
Der Gorilla | Künstler: Hans Kastler (1931 - 2016) Seit 2008 steht der bronzene Gorilla von Hans Kastler im Zentrum Geretsrieds. Die ausdrucksstarke Figur bereichert den öffentlichen Raum und ist heute ein fester Bestandteil des Stadtbildes. |
Das Sterbendes Pferd | Künstler: Hans Neumann (geb. 1937) Das aus Eichenholz gefertigte „Sterbende Pferd“ des in Münsing geborenen Holzbildhauers Hans Neumann erinnert an Flucht und Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg. Als Mahnmal steht es zugleich für die Geschichte Geretsrieds und den Neuanfang der Heimatvertriebenen. |
Der Geher
| Künstler: Otto Süßbauer (1957–2024) Die Skulptur steht unter dem Gedanken „Vertreibung und Ankunft“ |
Gedenkstein | Der 1956 errichtete Gedenkstein am Rathaus erinnert an die Ankunft der ersten Heimatvertriebenen und Flüchtlinge nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Inschrift „Not und Tod brachten uns her – Arbeit und Fleiß schufen uns Ehr“ steht bis heute sinnbildlich für die Entstehung und Entwicklung Geretsrieds. |
„Geschichtsobeliske“
Die Gedenksteine erinnern an die bewegte Geschichte Geretsrieds, von der Entstehung der Stadt und dem Wiederaufbau nach dem zweiten Weltkrieg bis hin zur langjährigen Städtepartnerschaft mit Chamalières. Sie stehen für Erinnerung, Freundschaft und den gemeinsamen Blick in die Zukunft.
Street Art Gallery |
Künstler: Axel Berger mit Beteiligung Geretsrieder Jugendlicher Die Neugestaltung der Unterführung am Karl-Lederer-Platz in Geretsried verwandelte 2025 den Eingangsbereich der Stadt in ein farbenprächtiges Zeichen der Vielfalt und des Willkommens. Unter der Leitung von Axel Berger vom Künstlerkollektiv „IsarStreetArt“ entstanden über 20 kunstvolle Darstellungen verschiedener Kulturen, die Begegnung, Offenheit und das Miteinander in Geretsried sichtbar machen. |
Der Dialog
| Künstler: Ernst Grünwald (geb. 1965) Material: Bronze Seit 2021 bereichert die Bronzeplastik „Der Dialog“ den Karl-Lederer-Platz. Das Kunstwerk steht für Begegnung, Austausch und das Miteinander im öffentlichen Raum. Mit einer lesenden Frau und einem turnenden Mann setzt die Skulptur auf augenzwinkernde Weise das menschliche Miteinander und unterschiedliche Formen der Begegnung in Szene. |
I love GER | Material: Cortenstahl Eine Liebeserklärung an Geretsried: Der 6,2 Meter lange, 1,75 Meter hohe und 45 Zentimeter tiefe Schriftzug „I love GER“ wiegt 1.285 Kilogramm und steht für die enge Verbundenheit der Geretsriederinnen und Geretsrieder mit ihrer Stadt. Als modernes Wahrzeichen und beliebtes Fotomotiv setzt er ein sichtbares Zeichen für Identität, Gemeinschaft und die Liebe zu Geretsried. |
Wandgemälde am Isarkaufhaus | Künstler: Slobodan Jevtić (1934 - 2026) Das 1990 eingeweihte Wandgemälde des französisch-serbischen Künstlers Slobodan „Slobo“ Jevtić zeigt den Vulkan Puy de Dôme und die Landschaft der Auvergne – als Hommage an die französische Partnerstadt Chamalières. Das Kunstwerk steht für die langjährige Partnerschaft und die Verbundenheit zwischen Geretsried und Chamalières. |
Die Vater-Unser-Säule | Künstler: Otto Süßbauer (1957 - 2024) Fast vier Meter ragt die Vater-Unser-Säule von Otto Süßbauer vor der Petruskirche in die Höhe. Das eindrucksvolle Kunstwerk verbindet religiöse Symbolik mit moderner Bildhauerkunst und vollendet damit die Kunstmeile der Stadt Geretsried. |
Kunst im Rathaus entdecken
Im kleinen Sitzungssaal des Geretsrieder Rathauses setzt die Wand- und Lichtinstallation „Die goldene Mitte“ von Johanna Widmann einen besonderen Akzent. Die goldene Kreisform steht für die Verbindung von Mensch, Gemeinschaft und Leben. Auch die Kunst aus der französischen Partnerstadt Chamalières findet im Rathaus ihren Platz – unter anderem mit dem Gemälde „Ocres du Luberon“ von François Lasserre, das den kulturellen Austausch und die Freundschaft beider Städte widerspiegelt.






